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Bundeswehrbegriffe alphabetisch

Bundeswehr
"Die Bundeswehr ist die Gesamtheit des der militärischen Landesverteidigung der Bundesrepublik Deutschland dienenden Personals und Materials einschließlich aller Einrichtungen, Anlagen und Organisationselemente." (Wörterbuch zur Sicherheitspolitik, Mittler 2000) Gut. Aber warum heißt die Bundeswehr eigentlich Bundeswehr? Der Name geht auf Hasso von Manteuffel zurück, einen ehemaligen General der Panzertruppe der Wehrmacht und FDP-Abgeordneten. Der Vorschlag, die Streitkräfte der jungen Bundesrepublik Deutschland so zu nennen, gefiel. Am 22. Februar 1956 reichte der Vorsitzende des Sicherheitsausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Richard Jäger, einen entsprechenden Antrag ein, dem stattgegeben wurde. Seitdem gibt es die Bundesweh

Dackelgarage
Der Soldat ist ein Tierfreund. Trotzdem: Dackelgarage ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für ein niedriges Zweimannzelt, in dem Soldaten im Biwak übernachten.

Eisernes Kreuz
Woher stammt das Eiserne Kreuz?
Das nationale Erkennungszeichen der Bundeswehr wurde am 10. März 1813 durch den damaligen preußischen König Friedrich Wilhelm III. gestiftet. Als Orden wurde es während der Befreiungskriege, im Krieg 1870/71 sowie im Ersten und Zweiten Weltkrieg verliehen. Als Erkennungszeichen an Flugzeugen und Panzern wurde das Eiserne Kreuz - in verschiedenen Varianten - seit dem Ersten Weltkrieg verwendet

Gelöbnis
In dieser feierlichen Zeremonie bekennt sich der Grundwehrdienstleistende zum Dienst an der Bundesrepublik Deutschland. Er gelobt, "der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen". Berufs- und Zeitsoldaten schwören dieses.

KaLeu
Spätestens mit dem Film "Das Boot" kam der "KaLeu" - die Kurzform von Kapitänleutnant - in aller Munde. Die militärisch richtige Abkürzung dieses Dienstgrades, der dem Hauptmann bei Heer und Luftwaffe entspricht, lautet jedoch "KptLt"

Kragenspiegel
Woher stammen die Generals-Kragenspiegel?
Die Stickerei wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von den Offizieren des Infanterie-Regiments Nr. 26 an der Knopfleiste getragen. Am 22. März 1900 verlieh das Kabinett den preußischen Offizieren die goldene Stickerei als Auszeichnung, da das 26. zu den ruhmvollsten Infanterie-Regimentern des Heeres gehörte. Bis 1915 führten auch die anderen Länder des deutschen Reiches diese Stickerei ein, lediglich in Bayern in Silber. Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie schließlich in verkleinerter Form von deutschen und österreichischen Generalen getragen. Später erhielten auch die Generale der Bundeswehr diese überlieferten Abzeichen.

NATO-Zebra
Ein Zebra zeichnet sich durch Streifen aus, und Streifen hat der Oberstabsgefreite, der höchste Mannschaftsdienstgrad der Bundeswehr, gleich fünf auf der Schulter. Er wird von Kameraden daher gerne als "NATO-Zebra" bezeichnet.

NATO-Alphabet
Wer sicher gehen will, dass etwas verstanden wird, buchstabiert es. Und wer dieses in einem internationalen Bündnis macht, buchstabiert auf Englisch mit dem folgenden NATO-Alphabet: Alpha, Bravo, Charlie, Delta, Echo, Foxtrott, Golf, Hotel, India, Juliet, Kilo, Lima, Mike, November, Oscar, Papa, Quebec, Romeo, Sierra, Tango, Uniform, Victor, Whiskey, X-Ray, Yankee, Zulu.

Orden I
Was haben Mönche und Soldaten gemeinsam? Ihre Vorliebe für Orden. Der Zusammenhang zwischen der geistlichen Bruderschaft und der militärischen Auszeichnung liegt im Wortursprung. Orden wurzelt in lateinisch "Ordo" für Reihe, Ordnung; Rang, Stand. Danach wurden die (Ordens-)Regeln bestimmter christlicher – insbesondere klösterlicher – und weltlicher Gemeinschaften und Bruderschaften benannt. Später auch die Bruderschaften selbst. Von den Abzeichen der Mitglieder, die sie zu Ehren des Ordens und als Zeichen ihrer Zugehörigkeit trugen, hat das Ehrenzeichen seinen Namen.

Orden II
Warum werden Orden "nur" verliehen?
Orden werden lediglich verliehen, weil sie durchaus auch wieder aberkannt werden können. Als Begründung kann etwa der Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte dienen