Anerkennung im UNIFIL-Einsatz

 

Das 27. Einsatzkontingent UNIFIL ist zur Medaillenübergabe angetreten. (Quelle: Bundeswehr/PAO UNIFIL)

Ein sonniger Morgen auf Zypern, das Thermometer zeigt bereits mehr als 30 Grad Celsius. Der Kontingentführer hat die auf Zypern stationierten Soldaten antreten lassen, um 29 von ihnen auszuzeichnen, die bereits seit mehreren Monaten ihren Dienst fern von Heimat und Familien leisten. Fregattenkapitän Rühmann spricht vielen Kontingentangehörigen aus der Seele, wenn er bei dieser Gelegenheit sagt: „Zuhause ist es nicht immer ganz leicht vermittelbar, welchen Beitrag Sie hier vor Ort leisten.

Die klimatischen Besonderheiten der Region im Hochsommer und die lange Abwesenheit von den Menschen, die Ihnen persönlich wichtig sind, verlangen uns allen viel ab. Doch der Erfolg gibt uns Recht und Sie alle können sich der Anerkennung Ihrer täglichen Arbeit sicher sein. Bei meinen Gesprächen mit unseren Partnern hier in der Region versichert man mir immer wieder besonders die Bedeutung unseres deutschen Beitrags.“

Fregattenkapitän Rühmann verleiht die Einsatzmedaillen. (Quelle: Bundeswehr/PAO UNIFIL)

Neben der Verleihung der Einsatzmedaillen in Bronze, konnte der Kontingentführer auch zwei Soldaten mit der Medaille in der Stufe Silber auszeichnen. Sie wird nach 360 Tagen im Einsatz verliehen. Doch damit liegen die frisch ausgezeichneten Soldaten noch weit hinter dem erfahrensten Kameraden im derzeitigen Kontingent zurück, der es mittlerweile auf mehr als 900 Tage bei UNIFIL bringt.

Im Anschluss sprach Rühmann noch eine Beförderung aus, bevor sich die Männer und Frauen wieder ihrem Auftrag widmeten: Der Unterstützung der libanesischen Marine.