In den Einsatz gestartet

 

Musikalische Begleitung durch das Marinemusikkorps (Quelle: 2014 Bundeswehr / Jelena Wiedbrauk)

Neben zahlreichen Angehörigen der Besatzung, die ihre Lieben und Freunde verabschiedeten, waren auch Vertreter des Patenbundeslandes Brandenburg nach Wilhelmshaven gekommen. Unter ihnen der Innenminister Ralf Holzschuher, der es sich nicht nehmen ließ, den Marinesoldaten und Soldatinnen einen erfolgreichen Einsatz zu wünschen. Eine weitere Besonderheit war eine Abordnung der Vereinigung zur Förderung und Pflege der Tradition, die Potsdamer Riesengarde „Lange Kerls“ e.V., die in ihren historischen Kostümen dem Auslaufen eine eigene Note verliehen.

Nach einem rund zweiwöchigen Transit in das Einsatzgebiet, wird Fregattenkapitän Gerald Liebich und seine 235 Besatzungsangehörigen der „Brandenburg“ die Fregatte „Hessen“ als deutschen Beitrag an bei Atalanta ablösen. „Die Männer und Frauen der Brandenburg und das Schiff selbst sind voll einsatzklar. Wir freuen uns auf die vor uns liegenden Herausforderungen. Wir haben einen wichtigen Auftrag am Horn von Afrika zu erfüllen, sind gut dafür vorbereitet und ausgebildet“, sagte Fregattenkapitän Liebich.

Deutschland übernimmt Führung

Am 6. April wird die Fregatte „Brandenburg“ in Dschibuti die Rolle als Flaggschiff des maritimen Einsatzverbandes der EU von dem französischen Landungsschiff „Siroco“ übernehmen. Von Bord der deutschen Fregatte wird der Kommandeur der Einsatzflottille 2, Flottillenadmiral Jürgen zur Mühlen, mit seinem 35-köpfigen internationalen Stab aus 12 Nationen den Verband führen.

Damit wird zum zweiten Mal ein Deutscher das Kommando über die Operation Atalanta haben. Dem Verband werden Schiffe, Hubschrauber und Flugzeuge aus Deutschland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden und Spanien angehören. „Als Flaggschiff der Operation Atalanta werden wir vor besondere Aufgaben gestellt werden, für die wir bereit sind und die den Einsatz abwechslungsreich machen werden“, so Fregattenkapitän Liebich mit Blick auf die bevorstehende Zeit.

Die Rückkehr der „Brandenburg“ nach Wilhelmshaven ist für den 22. August vorgesehen.

Angehörige und Freunde verabschiedeten die Besatzung (Quelle: 2014 Bundeswehr / Jelena Wiedbrauk)

Verabschiedung durch den Innenminister (Quelle: 2014 Bundeswehr / Jelena Wiedbrauk)

Fregatte „Brandenburg“ beim Auslaufen (Quelle: 2014 Bundeswehr / Jelena Wiedbrauk)

Mit Salut-Schüssen verabschiedet (Quelle: 2014 Bundeswehr / Jelena Wiedbrauk