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Der Admiral

Admiral : ist ein Titel für die Führer einer Flotte (arabisch : amir al bahr = Flottenführer)

Admiral wurde später die höchste Dienstgradgruppe in den Seestreitkräften und ist auf der Stufe der Generale einzuordnen.

Die Griechen nannten im 10. und 11. Jahrhundert ihren Flottenführer Ameralios. Der Titel Admiral wurde im 12.Jh. als erstes den Flottenführern Genuas und Siziliens gegeben,

Anfang des 13.Jh folgten diesem Beispiel Frankreich und England, wenig später die anderen seefahrenden Nationen Europas. Nur der türkische Befehlshaber behielt seinen Namen Kapudan-Pascha.

Mit der Aufteilung der verschiedenen Schiffsklasssen bei den Segel-Kriegsschiffen und der damit verbundenen Taktiken wie der Linientaktik entstanden drei Abstufungen :

Der Admiral befehligte als Flottenchef das Zentrum der Formation,

der Vize-Admiral die gesamte Vorhut und der Konteradmiral (Contre- A. , engl. Rear-A; in den Niederlanden Schout bij Nacht) befehligte die Nachhut (the rear)

Da die Admirale als Zeichen ihres Ranges eine entsprechende Flagge im Top der Masten führten werden sie aus diesem Grund auch Flaggoffiziere genannt. Ein Admiral führte die Flagge im Großmast, ein Vize-Admiral im Fockmast, ein Konter-Admiral im Besanmast.

In der preußischen Marine erhielt Prinz Albert von Preussen 1855 den Titel Admiral der preussischen Küsten. Ab 1900 gab es zusätzlich den Großadmiral, was dem Generalfeldmarschall des Heeres entsprach.

In der Reichsmarine der Weimarer Republik wurde auf diesen Titel verzichtet

Die Kriegsmarine der Wehrmacht führte 1938 den Dienstgrad Generaladmiral ein, der dem Generaloberst des Heeres entsprach. 1939 wurde Admiral Dr. h.c. Erich Raeder zum ersten Großadmiral der Kriegsmarine ernannt.

Nach dem Aufbau der Bundesmarine wurden die Dienstgrade Admiral, Vizeadmiral, Konteradmiral und Flotillenadmiral vergeben